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Profil von Timo Meyer

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Bewertung über Tierarzt, Weyhe

vor 6 Jahren

Unser Kater (17 Jahre, noch bei bester Gesundheit) sollte im August 2020 eine Zahnbehandlung bekommen. Aus dem vorab genannten ca. Behandlungspreis von um die 100 Euro einer dort angestellten Tierärztin wurden dann ca. 290 Euro. Kurz darauf erkrankte der Kater an einem Atemleiden (schweres Atmen/Luftnot/Kehlkopf zog sich mit ein). Diagnostizierte Entzündung der vorderen Atemwege durch angestellte Tierärztin. (In Wahrheit war es Luftröhrenkrebs.) Das wurde nicht erkannt. Stattdessen wurde mit Spritzen und einem Thorax Röntgenbild ,,herumgedoktert‘‘. 4 Tage lang. Dann wurde noch in Aussicht gestellt, Ende der Woche eine Halsendoskopie und einen Halsabstrich zu machen, wenn es nicht besser wird. Als die Luftnot ganz schlimmer wurde, wurde mein Kater erst nach ca. 2 Stunden Qual behandelt, da ich natürlich keinen Termin hatte (Notfall) und diverse Patienten mit Termin (keine Notfälle) vorgezogen wurde. Begründung: Ich hätte keinen Termin und es wären 2 Tierärzte ausgefallen. Zu meinem angekündigten Besuch der Tierklinik Posthausen wurde mir von einer angestellten Tierärztin sinngemäß folgendes gesagt: Ich habe dort auch gearbeitet. Da können die Kollegen auch nicht mehr tun als wir hier. Sofort nach seiner Behandlung bin ich dann in die Tierklinik Posthausen gefahren. Kaum gesessen wurde mein Kater schon behandelt. Tierärztin in Posthausen klärte mich sofort sinngemäß wie folgt auf: Kater ist 17. Vermutung schnell wachsender Luftröhrentumor (leider oft in dem Alter). Abstrich im Hals sinnlos, da dem Kater täglich hohe Dosen Antibiotika gespritzt wurden. Abtasten unterm Hals auf Schmerzreize sinnlos, wegen hoher Schmerzmittelgabe. Bronchen erweiternde Medikamentengabe sinnlos, Tumor sitzt in der Luftröhre. Diagnostizierte Entzündung der oberen Atemwege quatsch. Dazu Atmung zu intensiv, kein Ausfluss. Kein Krankheitsgeschehen nach außen erkennbar (Ausfluss/Schnotter). Da die Tierarztpraxis es nicht geschafft hatte, mir eine E-Mail mit angehängtem Röntgenbild per Mail zu schicken, hat mir die Tierklinik dann eines geschenkt. Telefonische Erreichbarkeit in der Stunde der Not zu Sprechstundenzeiten war auch nicht möglich. Fazit: Genau so war es (Krebs). Dem Kater hätte viel Leid erspart bleiben können, wenn ich sofort in die Tierklinik zu einer normalen Sprechstunde gefahren wäre. Ich hätte auch viel Geld gespart. Normalerweise hätte die behandelnde Tierärztin mich sofort in die Tierklinik schicken müssen. Ganz ganz schlimm. Liebe Leute: Wenn ihr das Gefühl habt oder die Möglichkeit besteht, dass euer Tier ernsthaft erkrankt sein könnte, fahrt bitte nicht dorthin.
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