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Profil von Monika Janser

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08 August 2025

Nach einem Umzug benötigte ich einen neuen Neurologen. Die Praxis hat bei kurzem persönlichen Kontakt, meine Karte für das Quartal eingelesen, alle Befunde angenommen und zwei Stunden bevor sie in den Praxisurlaub gegangen ist, mitgeteilt, dass ich erst ab dem nächsten Quartal (zwei Monate später) meine Medikamkente bekomme. Hier geht es um existentielle Verordnungen, die entscheiden ob ich mit weniger Spastiken leben kann und alleine zur Toilette gehen! Ich werde Kasse und Ärztekammer informieren, das grenzt an unterlassener Hilfeleistung. Diese Medikamente dürfen nicht ausgehen.
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Neurologische Praxis Dr. med. Martin Kühn | München | Neurologie Unternehmen

ich möchte das kurz aus meiner Sicht darstellen. Die Pat. stellte sich vor wenigen Tagen ohne Termin bei uns vor und wollte einen Termin für die längerfristige Weiterbetreung vereinbaren. Dies haben wir getan, führten einGespräch und bat sie, zum vereinbarten Termin möglichst Vorunterlagen und Berichte mitzubringen. Jetzt schrieb sie eine mail, in der sie um die Verordnung zahlreicher Medikamente bat, die insgesamt bei Kosten im vierstelligen Bereich lagen. Daraufhin setzten wir uns telefonisch mit ihr in Kontakt um ihr mitzuteilen, dass das ohne genaue vorherige Untersuchung und Überprüfung unter Beachtung der Sorgfaltspflichten nicht möglich sei. Wir verwiesen sie daher an den neurologischen Vorbehandler oder den Hausarzt, der den medizinischen Verlauf ebenfalls kennen sollte. Die Patientin wollte dies aber nicht akzeptieren, insistierte und wurde im Verlauf auch persönlich... Mein Verhalten hat dabei nichts mit der Diagnose, den Einschränkungen oder der Notwendigkeit der Medikation der Patientin zu tun, sondern ausschließlich mit der mir notwendigen Sorgfaltspflich gegenüber Patienten und Kostenträgern. Leider konnte die Betroffene dies für sich nicht erkennen und akzeptieren.