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Profil von Horst Haug

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Bewertung über AP Technik - Auto Peter, Ottobrunn

vor 4 Jahren

Unser Suchfilter bei mobile.de enthielt u.a. folgende Kriterien: Unfallfrei, scheckheftgepflegt. Zur Besichtigung haben wir ein Auto mit Unfallschaden vorgefunden. Auf der Beifahrerseite waren beide Türen, sowie der Kotflügel verbeult und verkratzt. Der Verkäufer sagte zuvor am Telefon, dass das Fahrzeug einen leichten Schaden auf einer Seite habe. Auf den Bildern in der Anzeige war dieser Schaden nicht ersichtlich. Kein Hinweis, dass die Karosserie an Motorhaube und Dach mit Zementspritzern verunstaltet war. Kein Hinweis, dass es neben den Blechschäden auch sicherheitsrelevante Schäden gab. Das helle Leder der beiden Vordersitze war stark verschmutzt. Das Bordbuch war nicht vorhanden, sollte aber nachgeliefert werden. Die letzte Inspektion war 2019, also vor 2 1/2 Jahren, in der Anzeige war es mit scheckheftgepflegt angegeben. Schriftliche Vereinbarung zum Kauf: - Ganzjahresreifen zum Selbstkostenpreis im mittleren Preissegment wurde vereinbart. Geliefert und montiert wurden Goodride Reifen im Discount Preissegment. Aufgrund unserer Beschwerde hat uns der Händler eine Tankfüllung „spendiert“. Gescheite Reifen wären uns lieber gewesen. - Innen- und Außen-Intensivaufbereitung war vereinbart. Wir haben ein Auto bekommen, welches nicht einmal ordentlich ausgesaugt wurde. Auf die stark verschmutzten hellbeigen Ledersitze wurde lediglich eine Politur aufgetragen. Alle Fächer waren staubig und verschmutzt sowie der gesamte Innenraum. Die Verschmutzungen auf dem Lack wurden nicht entfernt, wie vereinbart. Wir haben für die Außenaufbereitung noch einmal 250 € ausgegeben. Im Innenraum haben wir einen halben Tag lang selbst Hand angelegt, da wir nicht überzeugt waren, dass eine Nachbesserung durch den Händler ein zufrieden stellendes Ergebnis liefern würde. Der Verkäufer hat uns dafür schlappe 50 € nachgelassen. - Reparatur des Schadens und „TÜV“ Neu war im Kaufvertrag vereinbart. Der Blechschaden wurde ordnungsgemäß repariert, soweit wir das als Laien beurteilen können. Die Überwachungsorganisation KÜS Ottobrunn nahm die Hauptuntersuchung (TÜV) ohne Mängel ab, obwohl die ESP Lampe leuchtete (Lenksensor defekt) und die Spur verzogen war, so dass das Fahrzeug nach rechts zog. Stoßdämpfer rechts hinten waren laut hinterher hinzugezogener unabhängiger Werkstatt grenzwertig defekt. Es wurde lediglich eine Feder hinten gewechselt, obwohl nach Meinung unserer Werkstatt beidseitig getauscht gehörte (mögliche Instabilität bei höherer Geschwindigkeit). Alles in Allem hat uns die fachgerechte Instandsetzung des Fahrzeugs bei einer Werkstatt unseres Vertrauens rund 1000 € zusätzlich gekostet. Der Verkäufer hat sich nach längerem Hin- und Her zu einer Beteiligung von 250 € bereit erklärt und uns eine Flasche Wein für eine wohlwollende Bewertung angeboten. - Das Auto sollte in zehn Arbeitstagen fertig zur Abholung sein. Es war „fertig“ nach ca. vier Wochen mit obigen Mängeln, die wir Laien größtenteils erst merkten als wir in einer weiteren Werkstatt waren. Telefonisch konnten wir den Händler praktisch nicht erreichen, auf Rückruf haben wir meist vergeblich gewartet. Die Übergabe fand auf dem Seitenstreifen (Parkbucht) einer vielbefahrenen Straße statt, was sie Abnahme und Überprüfung der Vereinbarungen unsererseits erheblich erschwerte. - Fairerweise muss erwähnt werden, dass der Händler Nachbesserung der Reinigung und auch später Nachbesserung der extern festgestellten Mängel in seiner Werkstatt anbot. Aufgrund der Menge an Problemen und Verzögerungen nach dem Kauf haben wir jedoch gänzlich das Vertrauen sowohl in den Händler als auch in die dazugehörige Werkstatt verloren. Ebenso hat uns die lange und (ohne Auto) aufwändige Anfahrt von ca. 2 Stunden mit ÖPNV von diesem Angebot Abstand nehmen lassen.
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