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Profil von Greta

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01 Mai 2026

Ich beauftragte die Kanzlei Friese & Adelung im März 2025 mit der Prüfung eines Falls nach einem ästhetischen Eingriff ohne nach meinem Kenntnisstand vorherige Risikoaufklärung. Gegenüber meiner Rechtsschutzversicherung wurde ein Streitwert von 110.000 € sowie der Höchstgebührenfaktor angesetzt. In der Deckungsanfrage wurde dabei ein schwerer Dauerschaden (vollständige linksseitige Gesichtsnervenlähmung) zugrunde gelegt, der nach den mir vorliegenden ärztlichen Unterlagen nicht vorlag. Die hierzu abgegebenen Erklärungen wechselten mehrfach und wurden trotz Nachfrage nicht belegt. Das anschließende Anspruchsschreiben an die Gegenseite enthielt aus meinen Unterlagen nicht nachvollziehbare Angaben (u. a. Termine und Behandlungen). Trotz wiederholter Hinweise wurde ein entsprechender Schriftsatz versandt und eine Korrektur abgelehnt. Die Gegenseite lehnte den Anspruch im Anschluss ab. Am selben Tag wurde das Mandat beendet. Die Begründung wechselte mehrfach; eine konsistente Erklärung erhielt ich nicht. Zentrale Beweismittel wurden nicht gesichert, eine angekündigte Herausgabeklage nicht umgesetzt. Der Vorgang wird derzeit versicherungsseitig sowie unter haftungsrechtlichen Gesichtspunkten anwaltlicher Tätigkeit geprüft. Zudem hat die zuständige Rechtsanwaltskammer eine Prüfung aufgenommen. Zudem habe ich in öffentlich zugänglichen Quellen (Lumen-Datenbank) Einträge zu Löschanträgen im Zusammenhang mit Bewertungen dieser Kanzlei festgestellt; im Austausch mit weiteren ehemaligen Mandanten wurden mir vergleichbare Abläufe geschildert. Ich empfehle, in vergleichbaren Fällen die zugrunde gelegten Tatsachen sowie die Abrechnung sorgfältig zu prüfen.
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