Bauämter in Pfaffenhofen

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Rodbachstr. 15, 74397 Pfaffenhofen, Stettenklingenhof, Baden-Württemberg

07046/96200
Seit dem 1.1.1972 setzt sich die heutige Gemeinde Pfaffenhofen aus den Ortsteilen Pfaffenhofen und Weiler zusammen. Pfaffenhofen wird namentlich als „Pfaffenhoven“ erstmals am 30. Mai 1279 in einer Urkunde des Konrad von Magenheim erwähnt. In der er gegen das Erzstift Mainz auf eine Wiese in der Pfaffenhofener Gemarkung verzichtet. Diese Wiese wurde als „Bruwel“ bezeichnet. Die eigentliche Gründung des Ortes dürfte aber sicher irgendwann in die Zeit der Christianisierung fallen, da er ja zum Gebiet des Zabergäues gehört, für den sich die ältesten schriftlichen Urkunden im Schenkungsbuch des Klosters Lorsch bei Weinheim an der Bergstraße finden. Es heißt, dass das Zabergäu zu den dicht besiedelten Gebieten Altwürttembergs gehört, und dass sich in kurzen Entfernungen die Siedlungen der Zaber entlang anreihen. Das erste Pfaffenhofener Gotteshaus dürfte um 1270/80 entstanden sein und gehörte wohl zum Bistum Speyer bzw. in den Besitz des Klosters zum heiligen Grab in Speyer, denn die Pfaffenhofener Kirche stand in keiner Beziehung zu einem Gotteshaus im Zabergäu, weder als Mutter- noch als Tochterkirche. Das Pfaffenhofener Gotteshaus besitzt eine der ältesten Glocken Württembergs, sie stammt aus dem Jahre 1299. Die Erweiterung um 1612 wurde von dem berühmten württembergischen Baumeister Heinrich Schickardt, ebenso wie das Pfarrhaus gestaltet. Weiler an der Zaber liegt etwa ¾ Stunden vom Ursprung der Zaber entfernt. Es wird vermutet, dass Weiler schon um das Jahr 1000 n.Chr. eine Kirche besaß und von der Standesherrschaft zur kirchlichen Betreuung der Bewohner von Weiler ein Leutpriester bekam, der in enger Verbindung mit der Grundherrschaft lebte.