Am 28. November 2025 wurde in der Filiale Bruchsal ein Neufahrzeug (Kia EV4) inklusive Winterkompletträdern bestellt. Das Fahrzeug befand sich laut Mitteilung bereits seit dem 16.12.2026 beim Händler vor Ort. Als Übergabetermin wurde der 13.01.2026 vereinbart.
Der vollständige Kaufpreis wurde am 10.01.2026 überwiesen. Am 12.01.2026 erfolgte die Information, dass die Übergabe nicht stattfinden könne, da weder Rechnung noch Fahrzeugbrief noch weitere Unterlagen vorlagen. Auch die Winterkompletträder waren zunächst nicht bestellbar und wurden meines Wissens erst in Kalenderwoche 3 bestellt.
Zwischen dem 12.01. und 16.01.2026 kam es zu mehreren schriftlichen Anfragen meinerseits, die überwiegend unbeantwortet blieben:
– 12.01.: Bitte um Rücküberweisung des Kaufpreises
keine Reaktion.
– 13.01.: Zweite Anfrage zum Sachstand
keine Reaktion.
– 13.01.: Rückruf des Verkäufers mit Nachfrage nach Bankdaten.
– 13.01.: Übermittlung der Bankdaten
keine Reaktion.
– 14.01.: Übermittlung der Abmeldebescheinigung
– 16.01.: Schriftliche Fristsetzung an die Filialleitung
keine Reaktion.
– 16.01.: Nachricht an die Geschäftsführung
keine Reaktion.
Weder Filialleitung noch Geschäftsführung haben zu irgendeinem Zeitpunkt reagiert. Erst am 17.01. erfolgte ein Anruf des Verkäufers mit dem Hinweis, dass die Rücküberweisung nun veranlasst worden sei. Der Betrag ging am 19.01. ein. Nach meinem Anruf am 20.01. wurde mitgeteilt, dass die Winterkompletträder eine Sendungsnummer erhalten haben.
Weitere Terminlage:
– 22.01.2026: Ein einmaliger telefonischer Kontaktversuch durch Herrn Maser.
– 23.01.2026: Persönliche Anwesenheit vor Ort.
– 27.01.2026, 09:00 Uhr: Neuer vereinbarter Abholtermin für das Fahrzeug.
Der Ablauf war durch ausbleibende Rückmeldungen, unklare Terminangaben und fehlende Transparenz geprägt. Die Kommunikation erfolgte teilweise erst nach mehrfachen Nachfragen. In der Summe entstand der Eindruck, dass Kundenanliegen nach Vertragsunterzeichnung nur noch eine geringe Priorität besitzen.
Besonders belastend war, dass der vollständig überwiesene Kaufpreis mehrere Tage ohne jegliche Sicherheiten beim Händler lag und trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderungen keinerlei Reaktion erfolgte. Aus Kundensicht führt eine solche Situation zu erheblicher Verunsicherung, da im schlimmsten Fall ein vollständiger finanzieller Verlust drohen könnte. Dieser Umstand schien im Autohaus jedoch keine erkennbare Dringlichkeit auszulösen, was bei mir persönlich zu schlaflosen Nächten geführt hat.
Trotz des insgesamt schwierigen Ablaufs möchte ich hervorheben, dass der zuständige Verkäufer im direkten Kontakt stets bemüht war und nach meiner Wahrnehmung im Rahmen seiner sehr begrenzten Möglichkeiten unterstützend agiert hat. Der Eindruck entstand jedoch, dass er mit internen Abläufen und organisatorischen Einschränkungen weitgehend allein gelassen wurde und dadurch nur eingeschränkt handlungsfähig war. Auch dies trug dazu bei, dass der Gesamtprozess für mich als Kunden wenig verlässlich wirkte.