Zahnkaries


Die Zahnkaries ist eine Erkrankung der Zähne mit multifaktoriellen Ursachen. Sehr viele Menschen in Europa sind an Karies erkrankt und somit ist Karies die häufigste Infektionskrankheit in den Industrieländern.

Wie kommt es zu einer Karies?
Karies wird durch kariogenen, d.h. Karies erzeugende, Mikroorganismen verursacht. Jene Mikroorganismen erzeugen aus niedermolekularen Kohlenhydraten, Zucken, organische Säure. Diese Säuren greifen die Substanz der Zähne an und es kommt zu einer Demineralisierung. Wenn die Zahnhartsubstanz schon so stark beschädigt ist,  entstehen die weit verbreiteten „Löcher“. Bei den Bakterien, die im Mundraum vorkommen handelt es sich häufig, unter anderem  um Streptokokken.

Wie kann ich mich vor Karies schützen und welche Risikofaktoren gibt es?
Verschiedene Faktoren beeinflussen die Entstehung von Karies. An erster Stelle kann man die mangelnde Zahnhygiene nennen. Durch das Putzen kann man Nahrungsreste, Bakterien, Plaques und Säuren von der Zahnoberfläche beseitigen. Wenn man die zuvor genannten Objekte aus dem Mundraum entfernt, sinkt das Risiko einer Karies Erkrankung. Des Weiteren ist es wichtig, dass man auch die Zahnzwischenräume ausreichend pflegt, da häufig auch Nahrungsreste sich zwischen den Zähnen aufhalten können. Außerdem können folgende Faktoren das Risiko beeinflussen: Zahnstellung (Fehlstellung), Nahrungszusammensetzung, Speicheleigenschaft, etc.

Symptome
Die meisten Leute bemerken eine Karies erst sehr spät. Die Zersetzung des Zahnschmelzes erfolgt ohne Schmerzen, da in diesem Areal keine Nerven verlaufen. Bei fortschreitender Karies ist auch das Zahnbein, Dentin, betroffen und später auch das Zahnmark, die Pulpa. Die Schädigung der Nerven bzw. der Nervenzellfortsätze lösen bei den Patienten Schmerzen aus.

Was machen Sie im Falle eines Kariesbefalles?
Wenn Sie merken, dass Sie von Karies betroffen sind, sollte Sie zum Zahnarzt bzw. zur Zahnärztin gehen. Dort wird durch eine Inspektion der Zähne meistens schon die Diagnose gestellt. Zusätzlich kann der Arzt bzw. die Ärztin auf spezielle Röntgenaufnahmen setzen, womit die Tiefe und das Ausmaß des Befalles deutlich werden.

Therapiemöglichkeiten
Um die Schmerzen zu lindern wird in den meisten Fällen auf Schmerzmittel zurückgegriffen. Somit behandelt der Arzt bzw. die Ärztin nur die Symptome der Karies und nicht die Erkrankung selbst. Je nach Schwere des Kariesbefalls gibt es unterschiedliche Ansätze. Bei einem frühen Stadium kann der Plaque entfernt werden und der Zahnschmelz mithilfe von tanzen, Fluorid, sich wieder erholen. In schweren Fällen wird der Karies mithilfe eines Bohrers entfernt und das entstehende Loch wird durch eine Füllung ersetzt. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Füllmaterialen: Kunststoffe, Metalllegierungen (Gold) und Amalgam kommen unter anderem zum Einsatz. Jeder dieser Stoffe unterscheidet sich von den anderen Stoffen bezüglich der Optik, der Haltbarkeit und der Kosten. Beispielsweise halten Amalgam-Präparate in der Regel länger als Kunststoffpräparate. Bei Amalgam-Füllungen sollten Sie sich bewusst sein, dass Quecksilber enthalten ist.