Zähneknirschen

Vielleicht haben Sie auch schon mal vom Zahnknirschen gehört oder Sie sind selbst betroffen? Häufig merken es die Leute erst, wenn die Kaumuskeln, das Kiefergelenk oder der Kauapparat anfangen zu schmerzen. Meistens ist die Ursache relativ banal: Stress. Wenn Sie Interesse haben und wissen möchten,  was für andere Ursachen Zähneknirschen hervorrufen können und was Sie gegen tun können, lesen Sie diesen Text.

Weshalb ist das Knirschen so verbreitet?
Das Knirschen, Bruxismus, kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen sorgen gesteigerte Aggressionen, Stress, Ärger, Trauer oder Enttäuschung Zähneknirschen. Meistens tritt das Zähneknirschen während des Schlafes auf. Des Weiteren können fehlerhafte Füllungen, Prothesen oder auch eine kieferorthopädische Anomalie Bruxismus auslösen, jedoch sind diese Ursachen relativ selten vorzufinden. Im Laufe des Lebens knirschen mindestens ein Drittel der Erwachsenen mit den Zähnen. Frauen zwischen 30 und 45 sind sehr häufig betroffen.

Diagnose und Therapie
In den meisten Fällen führt der Arzt bzw. die Ärztin eine Anamnese durch. Dabei wird besonders viel Wert auf psychische und seelische Belastung gelegt, da die meisten Menschen unter stressbedingtem Knirschen leiden. Beim Feststellen von Zähneknirschen geht es in erster Linie darum Folgeschäden für die Zähne zu vermeiden. Meistens fertigt der Zahnarzt oder die Zahnärztin eine passende Aufbiss-Schiene an. Die Schiene aus Kunststoff sorgt dafür, dass Sie die Zähne nicht mehr aufeinander kommen und somit Schäden ausgeschlossen sind. Des Weiteren sollte Sie zur Behandlung des Zähneknirschens auch konventionelle Behandlung in Betracht ziehen. Achten Sie darauf, dass Sie sich aufgrund Ihrer Arbeit, Familie oder Ihres Studiums nicht zu viele Gedanken machen. Eine ausgewogene Work-Life-Balance und Entspannungstechniken sollten wichtige Anhaltspunkte für Sie sein.

Wann hat das Knirschen ein Ende?
So wie bei vielen Krankheiten gibt es eine Ursache. In diesem Fall ist der Stress des häufigsten Auslösens von Zähneknirschen. Wenn die psychische Belastung in Form von Stress beseitigt ist, hört meistens das Zähneknirschen auch auf. Viele Menschen sind sich den negativen Folgen des Stresses nicht bewusst. Stress und chronischer Stress hat auf viele Körperfunktionen einen Einfluss.
Wenn das Zähneknirschen Ihrer Meinung auch nach Verminderung des Stresses noch vorhanden ist, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen, um mögliche andere Ursachen auszuschließen.

Reinigung der Aufbiss-Schiene und wann muss ich Sie wechseln?
Da die Schiene nur während des Schlafes benötigt wird, können Sie die Schiene nach dem Schlafen mit Wasser, Zahnbürste und Zahnpasta reinigen. Je nach individueller Kraftbelastung kommt es zu einer unterschiedlichen Zeitspanne bis das Wechsel der Schiene notwendig wird. Deshalb kann man pauschale Empfehlung in diesem Falle nicht aussprechen.