Was tun bei Gelenkschmerzen?

Unsere Gelenke sind täglich einer großen Belastung ausgesetzt. 45 Prozent der Menschen über 50 Jahre sind davon betroffen. Aber auch Jüngere leiden bereits immer häufiger darunter. Ob Arthrose, rheumatoide Arthritis oder akuter Gichtanfall - es gibt diverse Erkrankungen, die sich mitunter mit schmerzenden Gelenken äußern. Der erste Schritt, den Sie für die Behandlung tun sollen, ist den Rat eines Arztes einzuholen. Nur mit einer umfangreichen Untersuchung kann dieser eine genaue Diagnose stellen und andere Erkrankungen ausschließen. Zur Behandlung reicht oft eine Physiotherapie oder Akupunktur aus. Manchmal muss die vorhandene Entzündung mit einer medikamentösen Therapie eingedämmt werden oder es muss sogar ein Eingriff vorgenommen werden. Den Erfolg dieser Maßnahmen können Sie selbst noch zusätzlich unterstützen.

Was können Sie selbst tun?

Ganz wichtig ist ausreichende Bewegung, wenn die Schmerzen es nur zulassen. Regelmäßige Spaziergänge, Ausdauertraining, Gymnastikkurs, Yoga oder Qigong helfen Ihnen die Muskeln und Gelenkknorpeln zu stärken. Es gibt ein vielfältiges Spektrum an Angeboten durch diese Sie nicht nur fitter werden sondern auch etwas für die Unterstützung Ihrer Gelenke tun. Achten Sie aber auf  ausreichend Ruhepausen beim Sport.

Achten Sie auf die gesunde Ernährung. Je nachdem welche Ursache Ihre Gelenkschmerzen haben können Sie Ihren Arzt nach empfohlenen Lebensmitteln fragen, die Ihnen mehr von benötigten Mineralstoffen und Vitaminen zufügen. Grundsätzlich gilt – essen Sie viel Obst und Gemüse!

Vermeiden Sie Fehlhaltungen. Ob es um das Sitzen bei der Arbeit oder vor dem eigenem Fernseher geht, achten Sie auf die aufrechte Haltung. Meiden Sie das Tragen von Schultertaschen, die den Körper einseitig belasten und erkundigen sich unter Umständen auch nach einer neuen Matratze oder einem Kopfkissen, denn die Auswirkung der Schlafposition wird oft unterschätzt. Tragen Sie flache Schuhe und bevorzugen Sie stoßdampfende Sohlen.

Sorgen Sie für den Abbau der psychischen Belastung. Hier tut Ihnen Yoga und Qigong auch gutes, es gibt aber auch diverse andere Verfahren, die sogar von den Krankenkassen bezuschusst werden. Dazu zählen z.B.: autogenes Training und die progressive Muskelrelaxation. Probieren Sie unterschiedliche Sachen aus – was einem gefällt muss nicht für den Anderen gut sein. Das Angebot ist aber groß und Sie finden mit Sicherheit das Richtige für Sie.