Bilanz der Grippewelle 2014 in Deutschland nach Google

Die echte Grippe oder auch als Influenza ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Die Grippe ist eine Viruserkrankung der oberen Atemwege, welche sich durch typische Symptome wie Fieber (Pyrexie), Husten (Tussis), Schnupfen (Rhinitis), Kopf- (Cephalea), Muskel- (myofasziale Schmerzen) und Gliederschmerzen (dolorem artuum) äußert. Sie wird durch Tröpfchen- sowie Schmierinfektion übertragen, wodurch ihre hohe Ansteckungsrate bedingt wird.[1] Jedes Jahr geht die Grippe in regelrechten Krankheitswellen durch Deutschland. Wie die Bilanz der Grippewelle 2014 aussah soll im Folgenden näher geschildert werden.

Grippewelle 2014

Google hat ein neues Modell zur Schätzung der Häufigkeit von Grippefällen entwickelt. Als Grundlage dient die Korrelation zwischen Suchanfragen zum Thema Grippe und aktuellen Krankheitsfällen. Das Modell berechnet die Auftretenswahrscheinlichkeit von Influenza anhand bestimmter gesuchter Schlagwörter via Google. Aus diesen gewonnenen Daten ergeben sich für 2014 zwei Grippewellen, welche sich in den kalten Monaten befinden: Mitte Januar bis Mitte März sowie Ende September bis zum Jahresende. In beiden Zeitspannen wurden vermehrt Suchanfragen zum Thema Grippe gestellt, was auf eine vorhandene Grippewelle hindeutet. Nach der Schätzung lag die Grippehäufigkeit jeweils im mittleren Bereich. In dem Modell von Google können ebenfalls die Daten verschiedener Bundesländer betrachtet werden. Demnach scheinen Berlin und Sachsen, sowie Nordrhein-Westfalen am stärksten von der Grippe betroffen zu sein. Hier liegt die Grippehäufigkeit im mittleren Bereich. Bayern, das Saarland sowie Hessen dagegen weisen als Schlusslichter eine niedrige Auftretenswahrscheinlichkeit der Grippe auf.[2]

 

[1] „Influenza (Saisonale Influenza, Influenza A(H1N1) 2009, Aviäre Influenza)”, http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Influenza.html, 12.01.2015

[2] „Grippe-Trends analysieren – Deutschland“, http://www.google.org/flutrends/intl/de/de/#DE, 12.01.2015