FORSCHUNGS- U. TECHNOLOGIEZENTRUM WESTKÜSTE DER CHRISTIAN-ALBRECHTS-UNIVERSITÄT KIEL
- Hafentörn 1
25761 BÜSUM, SCHLESWIG-HOLSTEIN
GEO: 54.138252, 8.874688
Telefon: (04834) 604 0
Fax: 04834 604299
E-mail: Jetzt Nachricht senden!
Kurzprofil:
Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste in Büsum, 1988 als zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität gegründet, betreibt fachübergreifend integrativ ausgerichtete Küstenforschung vor allem für den Bereich der Flachmeer- und Ästuarforschung. Ein Schwerpunkt liegt in der Bearbeitung angewandter, problemorientierter Themenstellungen in der Nordseeküstenregion, einschließlich der Umsetzung von Ergebnissen in Strategien und Handlungsoptionen für das Küstenmanagement. Sie bilden die Grundlage für viele umweltpolitische, strukturpolitische und sozioökonomische Entscheidungen der Zukunft im regionalen, nationalen und internationalen Rahmen. Die Einrichtung FTZ trägt damit und mit einer hohen Drittmitteleinwerbung (über 50% der FTZ-Gesamtmittel) zur Förderung einer nachhaltigen Infrastruktur der schleswig-holsteinischen Westküste bei.
Firmenbeschreibung:
Angewandte Schwerpunkte in der Forschungsarbeit des FTZ liegen in Untersuchungen zur Auswirkung von Offshore-Windparks auf Meeresumwelt, speziell im Hinblick auf Meeressäuger und Seevögel, der Eutrophierungsproblematik, in Arbeiten zur Hydro- und Sedimentdynamik der Küstengewässer, Änderungen der Küstenmorphologie und ihrer Vorhersage mit numerischen Modellen, in der Entwicklung neuer Messmethoden für die marine Umweltüberwachung und in der Mikroalgen-Biotechnologie. Die Ergebnissynthesen liefern konzeptionelle Beiträge für ein integriertes Küstenzonenmanagement. Die Arbeitsgruppe Küstenökologie/Umweltforschung/Umwelttechnik befasst sich mit Forschungsarbeiten zu den Stoffkreisläufen, ökologischen Strukturen und Funktionen im Land-Meer-Übergangsbereich sowie mit der Konzeptionierung von Systemlösungen und Vermeidungsstrategien auf dem Gebiet der Meeresverschmutzung. Hierbei wird auch auf den Handlungsbedarf in Schwellenländern Bezug genommen. Untersuchungen zur Eutrophierung der Küstengewässer, zu Entstehungsmechanismen von Algenblüten, zu Umsatzprozessen in der Wassersäule sowie zum Stoffaustausch zwischen Land und Meer, dem Sediment und der Wassersäule stehen derzeit im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Erkenntnisse bilden u.a. eine Grundlage für die Entwicklung neuartiger Verfahren in der marinen Umweltüberwachung. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit angewandten physikalischen, messtechnischen und meerestechnischen Fragestellungen im Bereich der schleswig-holsteinischen Küstengewässer, im Wattenmeer und in der marinen Biotechnologie. Dies umfasst auch die Analyse von Datensätzen und Zeitreihen, um die Zusammenhänge im jeweiligen Untersuchungsgebiet besser verstehen zu können.
Stichwörter:
Küstenökologie, Forschungszentrum, Seevögel, Messmethoden, Küstenforschung, Meeressäuger, Meeresumwelt, Umweltpolitische Entscheidungen, Sedimentdynamik, Umwelttechnik, Umweltforschung, Küstengewässer, Biotechnologie, Nordseeküstenregion, Technologiezentren, Wissenschaft und Forschung, Ästuarforschung, Küstenmanagement, Forschungsarbeit, FTZ, Küstenmorphologie, Strukturpolitische Entscheidungen, Handlungsoptionen, Eutrophierungsproblematik, Mikroalgen, Themenstellungen, Sozioökonomische Entscheidungen
